Die wunderbare Geschichte der Schokolade

DIE OLMEKEN

Wohl die ersten Menschen, die den Kakao kannten, waren die Olmeken in Mittelamerika vor über 3000 Jahren. Durch Zufall entdeckten sie, dass die Sonnenbohnen – wie die Kakaobohnen auch genannt wurden – ganz anders schmeckten, wenn ihre Hülle nicht am Baumstamm platzte und vertrocknete, sondern auf den Moderboden fiel, in der feuchten Hitze des Urwaldes zu gären begann und dann verrottete. Allerdings sehen die Bohnen auf dem feuchten Moderboden nicht besonders appetitlich aus.

DIE MAYA

Die von den Maya konsumierte Schokolade unterscheidet sich sehr von der heute üblichen Form. Die Schokolade wurde hauptsächlich getrunken, wobei das Getränk Königen und Göttern vorbehalten war.

 

DIE AZTEKEN

Bei den Azteken hatte die Schokolade einen sehr hohen Stellenwert. Sie diente dem Adel und anderen privilegierten Gruppen als Genussmittel. Schon bald erkannten die Spanier die grosse Bedeutung des Kakaos für die Maya und Azteken. Zunächst fanden sie das Getränk eher abstossend und tranken es wie die Maya vor allem heiss. Die Spanier begannen, die Schokolade mit Rohrzucker zu süssen und ersetzten diesen dann mit Gewürzen wie Pfeffer und Zimt.

VON MEXIKO NACH EUROPA

Im Jahr 1544 brachten Mönche und adlige Maya die Schokolade auf ihrem Weg zum spanischen Königshof mit. Als die Schokolade Europa erreichte, herrschte die Zeit der Glaubenskriege. Die Schokolade wurde durch die Heirat des französischen Königs mit der Tochter des spanischen Königs an den Hof von Frankreich gebracht. Von dort aus eroberte sie den "alten“ Kontinent.

WIE WIRD SCHOKOLADE HERGESTELLT?

Ursprung der Schokolade sind die Kakaobohnen vom Kakaobaum, der in wärmeren Ländern, vor allem in Afrika und Amerika, wächst. Weltweit führender Kakaoproduzent ist die Elfenbeinküste.

Die Herstellung: Die Kakaobohnen werden vom Fruchtfleisch des Kakaobaums befreit, getrocknet und danach in grossen Metallbehältern geröstet. Durch das Rösten entfaltet der Kakao sein Aroma. Dann werden die Bohnen in einer Maschine zerkleinert (Mahlen), und daraus wird Kakaobutter gewonnen. Dieser flüssigen, bitteren Kakaomasse werden je nach dem gewünschten Geschmack verschiedene Zutaten (Milch, Zucker etc.) beigefügt...
Und das Ganze wird geknetet.
 

Die drei Farben der Schokolade: Dunkle Schokolade enthält mindestens 43 % Kakaomasse, welcher Zucker und Kakaobutter zugefügt werden.
 

Milchschokolade enthält 35 % Kakaomasse, die mit Milchpulver und Zucker vermischt wird.

Weisse Schokolade enthält keine Kakaomasse, sondern lediglich Kakaobutter (das Fett, das beim Pressen des Kakaos nach Zerkleinern der Bohnen gewonnen wird), die mit Milch und Zucker vermischt wird.

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